Es gibt zahlreiche Gründe für den Bedarf von Nachhilfe. Ebenso viele Anbieter bieten Eltern und ihren Kindern die notwendige Hilfe bei den Vorbereitungen auf die Matura oder beim Kampf gegen das „Sitzenbleiben“. Die ÖGVS – Gesellschaft für Verbraucherstudien hat nun in Kooperation mit dem Frauen-Magazin WOMAN vier Nachhilfe-Institute hinsichtlich Erscheinungsbild, Service und Beratung genauer untersucht. Im Fokus dieser Studie stand vor allem das erste Beratungsgespräch mit Eltern und Kind. Diese Erstberatung ist für die Auswahl eines passenden Nachhilfe-Instituts von besonderer Wichtigkeit, da hier bereits alle grundsätzlichen Informationen über eine Übereinstimmung von Angebot und Nachhilfe-Bedarf geklärt werden können.
Folgende Anbieter wurden in die Tests eingeschlossen:
- HUMER – Die Nachhilfe
- IFL – Nachhilfe Institut Dr. Rampitsch
- Lernquadrat
- Schülerhilfe
Diese Nachhilfe-Institute weisen eine langjährige Lehrerfahrung auf und bieten u.a. Gruppenunterricht, sowie spezielle Einzelstunden in eigenen oder angemieteten Räumen nach individuellen Lehrkonzepten an.
Qualifizierte Tester traten bei den Instituten gemeinsam mit einem schulpflichtigen Kind beim Beratungsgespräch vor Ort verdeckt auf – weder Tester, noch Tester-Kind gaben sich nicht als solche zu erkennen. Untersucht wurden Service und Beratung am Telefon sowie während der Erstberatung. Ebenso wurde das Erscheinungsbild des jeweiligen Anbieters an vier verschiedenen Standorten bewertet.
Die erhobenen Daten wurden in drei Hauptkategorien unterteilt und unterschiedlich gewichtet:
- Erscheinungsbild: Macht die Filiale des Nachhilfe-Instituts einen sauberen und gepflegten Eindruck? (25% des Gesamtwerts)
- Service: Wurden die Testkunden freundlich und zuvorkommend behandelt? (25% des Gesamtwerts)
- Beratung: Erfolgte eine umfassende und kompetente Beratung? (50% des Gesamtwerts)









