Internet goes highspeed: Bis zum Jahr 2020 soll nahezu ganz Österreich mit einer Geschwindigkeit von mind. 100MBit/s ausgestattet sein. Doch egal, ob schnell oder langsam – wer einen Internetanschluss benötigt, hat erst einmal die Qual der Wahl unter einer wachsenden Zahl an Providern. Bei welchem Anbieter man die günstigsten Tarife und den besten Service findet, hat die ÖGVS nun in Kooperation mit dem Magazin NEWS genauer untersucht.
Die folgenden sechs Anbieter wurden in die Tests eingeschlossen:
- A1
- Drei
- T-Mobile
- Tele2
- Telematica
- UPC
In die Tests wurden somit nur Unternehmen aufgenommen, die Internet per DSL (A1, UPC, tele2, Telematica), Kabel (UPC) oder LTE (Drei, T-Mobile) anbieten. Anbieter von Funk- und Satelliteninternet wurden aufgrund der geringen Netzabdeckung (Funk) bzw. der zusätzlich nötigen technischen Anschaffungen (Satellit) nicht berücksichtigt.
Das Testurteil setzt sich aus den Leistungen der Internetanbieter in den folgenden vier Haupttestkategorien zusammen, die mit unterschiedlicher Gewichtung in die Gesamtwertung eingingen:
- Tarife: Wie hoch sind die einmaligen und monatlichen Kosten der untersuchten Tarife? Wie sind Tarifleistungen und Vertragsbedingungen? (60% des Gesamtwertes)
- Angebotsbreite: Wie groß ist die Auswahl an Internettarifen und Zusatzpaketen? (10% des Gesamtwertes)
- Transparenz & Komfort: Sind die wichtigsten Kosten und Bedingungen klar ersichtlich? Wie komfortabel ist die Website? (10% des Gesamtwertes)
- Kundendienst: Wurden die Testkunden freundlich und zuvorkommend behandelt und umfassend und kompetent beraten? (20% des Gesamtwertes)
Die Leistungen in den Kategorien Tarife, Angebotsbreite und Transparenz & Komfort wurden durch Experten analysiert. Der Kundendienst wurde durch qualifizierte und verdeckte Tester bewertet. Dabei wurde jeder Anbieter fünf Mal per E-Mail und fünf Mal telefonisch getestet.
Große Unterschiede in den Tarifkosten bei höheren Bandbreiten
Zur Analyse der Tarife wurde der jeweils günstigste Internettarif jedes Anbieters mit einer maximalen Bandbreite von 8.000, 16.000, 30.000, 50.000 bzw. 100.000 kBit/s ausgewählt. Die so gewonnenen fünf Tarife wurden hinsichtlich der einmaligen und monatlichen Kosten, der enthaltenen Leistungen sowie der Vertragsbedingungen bewertet. Unterschiede zeigten sich dabei v.a. in den Kosten der Angebote. So können mit der Wahl des richtigen Anbieters besonders bei den schnellen Tarifen bis zu 40% eingespart werden. Ein Beispiel: Ein Internettarif mit bis zu 50.000 kBit/s kostet beim teuersten Anbieter in dieser Kategorie (Telematica) effektiv 50 € pro Monat, der günstigste Anbieter (UPC) hingegen verlangt nur 30,15 €. Genügt ein langsamerer Tarif mit beispielsweise 16.000 kBit/s, sind die Preisunterschiede nicht ganz so groß. Konkret zahlt man beim günstigsten Anbieter in diesem Segment (T-Mobile) effektiv 21,66 € pro Monat, beim teuersten (Tele2) 27,19 €. Die im Mittel besten Tarife im Test bot UPC, die v.a. bei Geschwindigkeiten ab 30.000 kBit/s stets die günstigsten Preise boten, gefolgt von Tele2 und A1.









